Zumindest auf der Plattform coinmarketcap.com wird die Kryptowährung hinsichtlich des Transaktionsvolumens mittlerweile auf Rang 12 gelistet (Ende Juli 2025). Worum geht es bei dem Coin und lohnt sich hier ein ernsthaftes Investment? Diese Themen und weitere Fakten und Daten rund um Hyperliquid werden in diesem Beitrag näher erläutert.
Geschichte von HYPE
Gegründet wurde die Kryptowährung im Jahr 2022 von Jeff Yan, einem Harvard-Absolventen mit reichhaltiger Erfahrung im Finanzsektor. Nach dem Launch folgte bald darauf im Jahr 2024 ein erstes Upgrade auf HyperBFT. So richtig bekannt wurde der Coin im November 2024. Hier veranstaltete Hyperliquid einen der größten Airdrops von Token der jüngsten Vergangenheit. Zuletzt ging ebenfalls Ende 2024 das native Staking des eigentlichen handelbaren Coins „HYPE“ an den Start. Wie viele andere Kryptos auch, bauen die Entwickler auf eine starke Community.
Das Prinzip von Hyperliquid
Im Grunde handelt es sich um eine aufstrebende Handelsplattform dezentraler Natur. Und zwar basiert Hyperliquid auf seiner eigenen Layer-1-Blockchain. Diese ist für Validierungen von Transaktionen sowie die Bildung bzw. Aufrechterhaltung eines Konsenses verantwortlich. Also ein grundlegendes Netzwerk, ähnlich wie die Blockchain von Bitcoin. Nur mit dem Unterschied, dass Nutzer nicht per Mining Coins abfarmen, sondern über das Proof-of-Stake-Verfahren.
Punkten kann die Blockchain mit folgenden Aspekten (Nutzererfahrungen und eigene Angaben):
- günstige Gebühren
- hohe Skalierbarkeit
- große Geschwindigkeit
- Kompatibilität mit vielen Ethereum-Anwendungen
- eigene Layer-1-Blockchain mit HyperEVM (Ethereum-Virtual-Machine)
- steigende Zahlen von Nutzern
Anwendungsfälle von Hyperliquid
Grundsätzlich versprechen die Entwickler alle möglichen Szenarien wie Spot-Handel und andere Finanzprodukte. Interessante Chancen ergeben sich insbesondere durch die Kompatibilität mit Ethereum-Anwendungen und den dezentralen Handel. Eventuell ein Marktplatz für Auktionen, die auf Token basieren? Oder Einkommen mit Staking optimieren? Auch Produkte und Anwendungsfälle wie Spot-Trading und Perpetual-Trading (Terminkontrakte) sowie Lending und Borrowing (Kryptos verleihen) sind typische Beispiele. Sozusagen eine Konkurrenz zu klassischen Privat-to-Privat-Kreditplattformen. Smart Contracts könnten hierbei Zinsen und Rückzahlungen regeln und den Kreditprozess auf der Blockchain sicher, transparent und fair gestalten.
„passives Geld verdienen“ mit HYPE Staking
Hier müssen Besitzer nur den hauseigenen Coin HYPE an eine eigene Wallet senden. Diese mit dem Hyperliquid-Netzwerk verbinden und sozusagen als Validator fungieren. Allerdings sind derzeit 10.000 eigene HYPE die Mindestbedingung. Bei einem Kurs von über 37 € (Ende Juli 2025) sicherlich nicht für jedermann zugänglich. Alternativ können Besitzer auch ihre Token an einen aktiven Validator dirigieren, um am Prozess teilzunehmen. In jedem Fall profitieren Käufer dann von den Staking-Rewards von rund 2,27 Prozent. Immer noch deutlich besser als viele „herkömmliche“ Geldanlagen. Trotzdem sind Kryptos aufgrund teils exorbitanter Kursschwankungen mit Vorsicht zu genießen.
Potenzial auf Kursgewinne?
Seit dem Launch des Coins Hype hat dieser so einige Schwankungen miterlebt. Vom Start mit etwa 6 € im Dezember 2024 über ein Zwischenhoch von knapp 31 € Ende Dezember 2024 bis zum Absturz auf 9 € im April 2025. Dennoch ist der Kurs seitdem kontinuierlich gestiegen. Scheinbar ist HYPE bzw. Hyperliquid in der Krypto-Gemeinde angekommen. Ob sich die doch recht zentralisierten und mächtigen Validatoren beim Thema Staking noch negativ auswirken werden, muss für die Zukunft noch abgewartet werden. Insgesamt aber ein Projekt mit Potenzial und nicht umsonst fast in den TOP 10 der Kryptowährungen mit dem meisten Handelsvolumen.










